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Dankbarkeit

23.06.2020

Sunflower isolated on white background

Glück & Freude 

In Zeiten wie diesen ist es sogar für mich als super Optimistin enorm schwer gute Laune und Freude zu empfinden.

Was hilft dir wenn es gerade schwer und dunkel ist?

Hast du einen Lieblingsort, an dem du neue Kraft auftanken kannst?

Hast du einen Menschen, der dich versteht und bei dem du einfach mal alle Grübelgedanken rauslassen kannst – fernab von Wertungen?

Oder hörst du deine Lieblingsmusik bei einer Powerrunde auf dem Rad oder in deinen Laufschuhen?

Hier verrate ich dir meine ganz persönlichen Strategien, die mir bei Selbstzweifel, Depression und Kraftlosigkeit am besten helfen.

Tipps und Tricks

Willkommen

Herzlich willkommen

Hallo mein Name ist Josephine Schober.

Hier findest du Themen die mich bewegen als Mutter, Tochter, Freundin, Mensch und bodenständige Kleinunternehmerin:

Yoga, Pilates, ätherische Öle und natürlich eine große Portion Optimismus und Lebensfreude.

Juni 2020

Kühle Erfrischung

Meine besten 5 Tipps für heiße Sommertage

Heute passend zum Wetter und Bayrischen-Sommer-Urlaub meine persönlichen Tipps für eine Kühle Erfrischung und Entspannung in der Mittagspause.

  1. Trinke gleich am Morgen ein Glas Wasser mit frischen gekühlten Gurkenschreiben.
Two deckchairs on the beach with bright sun and waves

Das schmeckt nicht nur gut, sondern erfrischt und ist selbst für Kaffeeliebhaber ein genialer Start in den Tag. Am Mittag einen Liter Wasser mit ein – zwei Tropfen Orangen-Öl (Ätherisch von Young Living). Das gibt Energie und belebt nicht nur alle deine Zellen, sondern schmeckt und riecht auch noch super angenehm und erhellend.  

 2. Stelle dir auf dem Weg zur Arbeit vor, wie du mit dem Einatmen frische kühle Luft und Energie einatmest und Wärme ausatmest. Wenn du Mittags noch ein bisschen mehr in die Atemtechniken des Yogis einsteigen magst, so rolle deine Zunge wie ein “U” und strecke sie raus. Oder Tippe die Zungenspitze innen an deine Zähne. Atme durch die Zunge ein und genieße schon hier die kühle Luft (Prana=Energie), die bis in deine Lungen einfließt und dann deinen  ganzen Kreislauf kühlt… dann atme Wärme aus deinem Körper durch die Nase langsam aus.Wiederhole es für 8 Atemzüge. Falls es unangenehm ist, atme doch mal bewusst mehr mit der linken Nasenseite oder komme in die Wechselatmung.

  3. Lavendel Ruhe – das ist mein persönlicher Lieblingstipp. Einfach ein Glas zur Hälfte mit Wasser füllen und drei bis fünf Tropfen ätherisches Lavendelöl (zum Beispiel von Young Living) hinzufügen. Dazu ein paar Wattepads hineinlegen bis die Flüssigkeit aufgesaugt wurde.Zum Kühlen einfach einen Deckel auf das Glas tun, das Glas wenden und im Kühlschrank lagern bis es kalt ist. Sobald die Mittagspause ansteht, erlaube dir 10 Minuten Entspannung mit einem Wattepad auf der Stirn und lege die Beine hoch.

 4. Pfefferminzöl (1-2 Tropfen)  mit Wasser mischen und sanft auf deine Füße massieren – kühlt, erfrischt und belebt, wenn am Nachmittag noch etwas Energie bis zum Abend gebraucht wird.

 5. Feierabend, du hast den Tag erfolgreich gemanagt und bist höchstens bei deinem Schatz am dahinschmälzen 🙂 Dann erlaube deinem Rücken Ruhe und Erdung – lege dich dafür auf den Boden an eine Wand, so dass deine Beine an der Wand nach oben entspannen. Um den Lymphfluss anzuregen, kannst du die Füße abwechselnd in Point und Flex bringen. Wünsche dir einen erfrischenden und belebenden Tag mit reichlich Sonne im Herzen.

Namasté

Josephi

Tipps & Tricks

"Kein Plan"

arrows in forest on Gerolsteiner mountain

….rechts, links, geradeaus – Weiter gehen oder doch nochmal Anlauf nehmen?

Was tun in Krisenzeiten?

Für die selbständigen Kleinunternehmer und Soloselbständigen stellt sich in dieser Zeit mehr und mehr die Frage, wie es weiter geht und vor allem in welche Richtung bei so vielen Unsicherheiten und all den Fragezeichen in Hinblick auf Lockerungen.

Rezepte

Milchschnitte

Milchschnitte

Immer wieder Sonntags lieben wir im Hause Schober zu kochen, backen und vor allem das naschen von selbstgemachten Kuchen, Quarkspeisen, Eis und alles was süß und lecker ist. Sonntag ist ein wunderbarer Tag, um nach einer intensiven Woche die Ruhe und den Rückzug mit der Familie oder lieben Freunden zu genießen; und so hat sich bei uns eine Sonntagsroutine eingeschlichen.

“Liebe geht durch den Magen”.

Zur Planung:

Am Freitag hat sich meine kleine Große auf dem Einkaufszettel Milchschnitte gewünscht….natürlich finde ich es super, wenn sich alle an den Wochenendeinkauf mit Ideen und Wünschen beteiligen und nicht immer nur die Worte:”Keine Ahnung” oder “Egal” zu hören sind und dann anschließend Zuhause die Frage stellen, was es zu essen gibt…..

Kennt ihr das?

Mama fragt extra vorher ob es Essenswünsche gibt und dann kommt nix, außer: “Ist mir egal”.

Doch sobald man dann halbwegs zufrieden mit dem Einkauf nach Hause kommt, kommt die Frage “was gibt es zu essen”…

Und gefühlt ist es völlig egal was Mama sagt, es ist alles falsch 🙂

Zurück zur Milchschnitte, diese konnte ich somit natürlich nicht abschlagen.

Kurzum googelte ich nach Rezeptideen und da gibt es tatsächlich einige.

Ein Rezept fand ich persönlich herausragend, denn es gab für jegliche Vorliebe eine Rezeptvariante und da ich es eh nie schaffe, ein Rezept genau nach Anleitung,sondern mehr nach Gefühl und dem Geruch zu machen, schien es mir doch recht sicher.

Also falls ihr das Rezept auch ausprobieren möchtet und eine Laktoseallergie habt, könnt ihr einfach Reismilch, Mandelmilch, Soya etc. nutzen.

Falls ihr Vegetarier oder Veganer seid – kein Problem es ist sogar eifrei 🙂

Und wer gerade auf weißen Zucker verzichten mag, der nimmt zum Beispiel Sirup, braunen Zucker, Honig etc.

Ups! Bei Honig fällt mir gerade ein, dass ich den eigentlich auch mit hineintun wollte 🙂

Nun gut dann gibt es bei uns sicher bald wieder Schnitten vielleicht mit Bananen und Nougat *schwärm*

Nach der Recherche in den verschiedensten Foren kam ich zu einer Rezeptvariante a la Fine & Tia wie folgt:

Für den Teig:

  • 180 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 150 g Zucker
  • 100 g Butter oder Margarine
  • 80 g Kakao
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Als Deko Mandelsplitter oder andere Streusel.

 

Für die Creme:

  • 200 g Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif (geht auch ohne)
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Etwas Zucker nach Bedarf
  • 130 g Mascarpone
  • Saft einer halben Zitrone oder ein Tropfen Zitronenöl.

 

Und so geht´s:

Den Backofen mit Ober- und Unterhitze vorheizen auf ca 180° C.

 

Die Zutaten für den Teig zusammen rühren bis eine geschmeidig leckere Masse entstanden ist.

Wichtig: Einmal naschen 🙂

Den Teig dann auf einem Backblech auf Backpapier verteilen und ca 12 Minuten im Ofen backen lassen.

Anschließend abkühlen lassen und in der Wartezeit die Creme vorbereiten.

Für die Creme einfach die Sahne schlagen, bei Bedarf Zucker und Sahnesteif hineinrieseln lassen und anschließend die Mascarpone unterheben und mit dem Zitronensaft verfeinern.

Wenn ein Kinderfreies Wochenende ansteht, etwas Bailey oder Nusslikör hinzufügen.

Um die Milchschnitten individueller werden zu lassen, empfehle ich Ausstechformen zu nehmen und dann einfach zwischen zwei gleich geformten Scheiben die super leckere Creme füllen.

Wer mag, streut noch etwas Puderzucker drüber oder lässt die Schnitten einfach noch etwas im Kühlschrank abkühlen bis der Appetit nicht mehr auszuhalten ist.

 

Guten Appetit

Eure Josephine

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9.Juli 2020

Umwege vertiefen die Ortskenntnis

Führen zuvor allerdings zu Spannungen des Geduldfadens und Wutanfällen 🙂

Heute kann ich mit einem lächeln sagen: “Ja da ist einiges dran”.

Auch ich war über die letzten Monate im Homeoffice, was als mobile Personal Trainerin und Wellness-Masseurin nicht ganz so üblich ist, jedoch wollen Marketing, Buchhaltung und Strategieentwicklung auch mal in die Priorität gerückt werden dachte ich bei mir.

Und da ich kein Mensch bin der sich lange im nichts tun aufhält und nach Ideen und Lösungen sucht kam ich auf die glorreiche Idee das wundervolle Thema Homepage anzugehen.

Der Satz Umwege vertiefen die Ortskenntnis ist auf die Homepage Thematik vollkommen zutreffend doch zuvor gibt es eventuell ein paar Verzweiflungsmomente oder Wutausbrüche.

Kennt ihr das Gefühl wenn ihr eine Seite und noch dazu eine der Ersten aufgebaut habt?

Die Flasche Wein ist leer, die Uhr ist kurz vor halb 2 und innerlich entsteht ein leises “geschafft” in einem?

Ja das hatte ich und ging zufrieden ins Bett…schlief ausnahmsweise mal ganz gut in den drei verbleibenden Stunden und machte mich dann voller Elan am nächsten Morgen wieder an die Homepage……doch hopla was war das?

Die Seite sah doch um halb 2 noch ganz anders aus? Wieso sind die Texte weg und die Farben und Abstände hatte ich doch anders eingestellt….Ein prüfender Blick auf die Flasche Wein….Nein auch am Wein lag es nicht…

Ich habe wahrscheinlich schlichtweg ein Plugin installiert was zum Absturz geführt hat und da ich kein extra Backup oder ähnliches arrangiert habe, war all die Arbeit, das Hineinfuchsen und Ausprobieren wohl umsonst….

Damals fühlte es sich an wie ein “Umsonst”, doch aus jetziger Sicht hat genau das dazu geführt vor jedem neuen installieren und herunterfahren ganz genau auf die Sicherheit zu achten und alles doppelt und dreifach zu speichern.

Ebenso hat es dazu geführt, dass ich das alles besser verstehen möchte und so fing ich von dem Zeitpunkt an, Youtube Tutorials zum Beispiel von Lea die Online Toolkiste anzuschauen (meine persönliche Empfehlung bei Elementor für Einsteiger).

Ziel war nun jeden Tag ein bisschen zu machen und auch wenn es nur das Ändern von Farbe, Größe oder Widgets war.

Dies führte schließlich dazu, dass ich den Pagebuilder Elementor und auch WordPress jeden Tag etwas routinierter und sicherer und ja auch tiefer verstehen und nutzen konnte.

Und irgendwann macht Technik selbst einer Yogatante Spaß.

Am Anfang hatte ich mir das Ziel gesetzt, wenn alle Inhalte, die auf der bisherigen Homepage über Joomla zu finden sind, auf der WordPressseite eingefügt sind, dann kann ich veröffentlichen und bin “fertig”.

Doch die beiden Wörter ” fertig” und “Homepage” passen genauso wenig zusammen wie “Yoga” und “Ausgelernt”.

Das ist es was ich so interessant und spannend finde denn auch wenn eine Yogatante meist keine Vorliebe für Homeoffice und Technik mitbringt, so gibt es dafür eine riesen Portion Neugier und Freude am Lernen und Prozessen.

Wer sich im Yoga auf die Reise der Taube oder dem Tänzer macht, weiß auch, dass beide Asanas unglaublich viel Potenziel haben in Varianten zu gelangen und auch nach Jahrelanger Praxis immer wieder neue Erfahrungen wahrgenommen werden.

Yoga ist ein Weg und so wie im Leben, im Beruf, im Alltag und dem Aufbau einer Homepage vertiefen Umwege die Ortskenntnis.

Mein persönlicher Tipp:

Lasst euch nicht entmutigen wenn etwas nicht gleich sofort klappt und genießt die Wege zum Ziel und traut euch etwas neues zu beginnen, schaut auch nach links und rechts, denn es besteht die Möglichkeit es lieben zu lernen.

Euro Josephine

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Mai 2020

Begegnungen

Dalmatian puppy standing and looking at a Ferret standing on hind legs

Begegnungen sind wie Geschenke des Universums.Sie kommen genau dann wenn man am wenigsten damit rechnet und können das ganze Leben auf den Kopf stellen.Sie bereichern in den unterschiedlichsten Fassetten des Lebens.. Ob ein Perspektivenwechsel in dunklen Zeiten der die Sonne wieder sichtbar macht.Oder Impulse und Austausch welche frischen Wind ins Chaos bringen um einmal ganz neu zu Ordnen.

Ob Wegbegleitung wenn das Ziel alleine zu weit ist oder die Zeit davon läuft.Oder Hilfe die irgendwann ein Harmonisches Geben und Annehmen sein kann.Auch Freundschaft und Freude die sich verdoppelt wenn es geteilt wird und die schönste Kurve des Körpers hervorruft.

“Am intensivsten ist die Liebe”.

Liebe die irgendwann ab Kapitel 12 eine Biographie füllen könnte und genau dann kommt wenn schon alles toll ist und einem das Universum zeigt dass da noch so viel mehr ist…Eine Begegnung kann in so wundersamer Art und Weise das Leben wertvoll machen und einen einzigen Tag zum besten des Lebens werden lassen.Diese Woche steht für Verbindungen die durch Begegnungen entstehen.Wie würde es sein wenn du es heute bewußt annimmst  wie ein Geschenk,?Mutig und mit ehrlicher Offenheit, Neugier und Toleranz….so können die Wundervollsten Momente des Lebens deine Geschichte schreiben.Ob privat bei den Nachbarn, Freunden, Familie, auf Feiern ,beruflich am Arbeitsplatz, in der Schule oder Ausbildung,in der Bahn, im Blumenladen, in der Yoga-stunde, Pilates-stunde, beim Trampen, bei BNI, 12 Minutes me, bei der Wohnungssuche, Jobsuche, durch einen Whatsapp Status, FB, MFG, Postboten, auf der Wiese in Frankfurt, beim tanzen auf der Reeperbahn nachts um halb 4 und ja sogar bei Tinder habe ich Menschen begegnen dürfendie mein Leben bereichern mich zum Lachen, träumen, wachsen und nachdenken bringen,

“Was du siehst, ist was in dir ist, fühle die Fülle, den Reichtum, den Moment und auch dich selbst”.

Nehme es an wie ein Geschenk und lasse es voller Vertrauen dein Leben bewegen.Jeden Menschen ein Stück glücklicher zu verabschieden als ihm begegnet zu sein, das ist mein persönlicher Wunsch in Verbindung mit Begegnungen.Voller Dankbarkeit und Freude geht dieser Beitrag an alle die Menschen denen ich schon begegnen durfte.

Schön dass es euch gibt.

Namaste

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September 2019

Zurück in den Alltag

Lion sitting and looking at a chihuahua dressed

Morgens 7:15 Uhr nach den großen Sommerferien- der Alltag beginnt.

Theoretisch sollte ich nun im Alltag angekommen sein – bereit für Arbeit, Kindergarten und Schule-

Doch wann läuft es im Familienleben so wie geplant?

Genau meistens nie 🙂

In der Realität bin ich also wieder einmal zu spät dran, noch müde und in Gedanken am blauen Meer in Albeck, die frechen Möwen, die süßen Spatzen und das leckere cremige Eis,….

Rums…Da knallt die Tür … und zack bin ich wieder zurück im hier und jetzt!

Schon erstaunlich mit wie viel Leichtigkeit die Türen beim Nachwuchs im Alter von 12 bis 16 Jahren, zu gehen können 🙂

Und wenn dann kurz vorm los fahren festgestellt wird das der Schlüssel spurlos verschwunden ist, ist prinzipiell wer Schuld?

Genau die Mama 🙂

Meist findet sich dann aber doch alles in einen der Haufenprinzipien wieder.

Bei der Kleinen ist heute Verhandlungsgeschick gefordert denn es können ja nicht alle Kuscheltiere mit in den Kindergarten….

Das wäre dann auch geschafft, noch schnell die Brotboxen fertig machen und auf in eine Woche voller Herausforderungen und Geschichten aus den Sommerferien.

Nachdem ich die Treppe zum dritten mal hoch und runter gelaufen bin haben wir nun auch endlich alles, Biene, Kaffee, Schlüssel und auch alle Taschen und sogar Morgensport durch den Treppenmarathon .

Manchmal bin ich heil froh, dass mein Kopf angewachsen ist, sonst würde ich den auch ständig vergessen.

Mit Nemo unserem Auto bringe Ich die Große zur Schule und die Kleine Große in den Kindergarten.

Und auch wenn beide schon so oft in die Schule und in den Kindergarten gegangen sind, so sind die ersten Tage nach den Ferien besonders schwer.

Ich sehe bei der Kleinen Großen  wie sehr sie mit den Tränen kämpft und sie am liebsten mit mir zur Arbeit kommen wollen würde.

Aber auch der Großen fällt es heute nicht ganz so leicht und  die Freude auf die Schule ist noch nicht wirklich angekommen.

Den Abschied halte ich so kurz wie möglich um es uns allen  leichter zu machen.

Zum Abschied ein Knuddel, ein hab dich lieb bis überall hin und zurück und die Vergewisserung dass ich heute nicht so lange arbeiten werde.

In Gedanken an meine beiden Mädels mache auch ich mich nun auf den Weg zur Arbeit und dem erledigen der Tagespunkte auf meiner to do Liste.

Beide meiner wundervollen Mädchen sind selbstbewusst und selbständig, haben einen starken Kopf und versuchen ab und an durch eine Wand zu kommen , genauso gibt es aber die zarte und zerbrechliche Seite an ihnen die schüchtern unsicher und ängstlich ist.

Beim Abschied nehmen zum Beispiel- und genau dann wünsche ich mir so sehr es ihnen leichter zu machen, etwas zu sagen, was einfach alles gut macht und ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Dieses Gefühl sich am liebsten verbiegen zu wollen damit es den Kindern wieder gut geht…

Für einen Moment die Perspektive zeigen wie ich sie sehe:

Zwei wundervolle Menschen die voller Lebensfreude, Mut und Fähigkeiten sind. Zwei Mädels die die Welt ein Stück besser machen als ich sie kennen gelernt habe, die warmherzig , liebevoll, feinfühlig, Stark, empathisch und vieles mehr sind.

Ach könnte ich nur…

So geht es mir auch manchmal wenn sie mir von den Situationen des Alltags erzählen wie der Streit mit der besten Freundin oder einem Missverständnis zu einem Erwachsenen.

So gerne möchte ich in dieser Situation alle Last auf mich nehmen und es für die zwei leichter machen.

Aber ich weiß auch, dass ich nicht immer da sein kann. Ich weiß dass aus schwierigen Situationen Lebenserfahrung und Stärke entstehen können.

Ich weiß dass das Leben eben nicht immer nur Sonne bereit hält sondern auch ab und an Tiefen, diese aber ebenfalls nicht für immer sind.

Und ich weiß noch wie es bei mir früher war…

Was kann ich also wirklich tun?

Ich werde da sein, beide mit offen Armen empfangen und zuhören.

Beiden ein Zuhause voller Liebe, Geborgenheit, Raum für Entfaltung, Wertschätzung, Respekt,Toleranz und all dem zu geben was meine Kinder brauchen um jede Herausforderung zu meisten und wenn es drei Anläufe benötigt.

Einfach da sein wenn sie mich brauchen, zuhören oder in den Arm nehmen.

Eine Träne weg pusten und durch Quatsch machen für Leichtigkeit und Freude sorgen.

Denn all die Herausforderungen, Überwindungen und sich mit den eigenen Ängsten zu befassen gehört zum Groß werden dazu und so darf auch ich immer wieder das loslassen und vertrauen lernen.

Als Mama macht man ständig Fehler und ist nicht immer ganz gerecht, arbeitet zu viel oder hat einmal zu oft nein gesagt, das Lieblingsshirt verwaschen, oder ist zu spät gewesen.

Es gibt so viele Dinge die im Alltag schief gehen und anders als geplant laufen.

Manchmal sogar besser 🙂

Fehler entstehen sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen und sogar bei Lehrern die ebenfalls jeden Tag ihr Bestes geben.

Durch Fehler können wir lernen und aus uns heraus wachsen und wenn wir dann zurück blicken was ist es was bleibt?

Schon  das Wissen dass die Welt doch nicht gleich unter geht und ich trotzdem ich bin und für genau das geliebt werde ist eine wunderbare Erkenntnis..

Was wirklich zählt ist das Leben zu leben mit all seinen Tiefen und Höhen den Herausforderungen und dem Lernen, Erfahrungen zu sammeln und sich irgendwann gerne zurück zu erinnern an die schönen Momente in der Kindheit

Der Alltag nach den Sommerferien bringt so einiges mit sich und läuft meist nicht wie geplant, doch spätestens am Abend wenn ich meine zwei Mädels ins Bett bringe und frage, was das Tageshighlight war, so weiß ich anschließend was in Erinnerung bleibt und dass es sich gelohnt hat aufzustehen, zu leben und voller Vertrauen das Beste zu geben und einfach da zu sein.

Ich wünsche euch allen einen super Start ins neue Schuljahr und den Alltag der diese Woche vielleicht die ein oder andere Herausforderung mit einem Lächeln und Glück mit sich bringt.

Josephine

Januar 2015

Wie ich zum Yoga kam

Vintage retro radio receiver and microphone isolated on white.

Wie bist du zum Yoga gekommen?

Ich habe schon immer Yoga gemacht. Beispielsweise kann ich mich daran erinnern mit 4 Jahren, Yoga gemacht zu haben. Bei Bauchschmerzen. Ganz intuitiv. Allerdings wußte ich da noch nicht, dass ich Yogaübungen mache. Es tat mir einfach gut, also habe ich weiter gemacht. Mit 14 Jahren habe ich dann im Regal meiner Mutter ein Buch über Yoga stehen sehen. Das Buch konnte ich gar nicht mehr weg legen. Das es Übungen gibt, die Körper und Geist postitiv beeinflussen, fand und finde ich noch heute, unheimlich spannend. Meine eigenen Erfahrungen hatten mich ja gelehrt, dass es funktioniert, also etwas dran sein muss. 

Warum hast du Yoga als Beruf für dich gewählt?

Eigentlich bin ich ausgebildete Altenpflegehelferin und habe im Promotionbereich gearbeitet. Die Arbeit mit Menschen und an dem Menschen hat mir immer gefallen. Allerdings hat mich Yoga nie losgelassen. Ich habe in meiner Freizeit regelmäßig Yoga gemacht. Viel darüber gelesen. Ich glaube, wenn man für eine Sache richtig brennt und diese mit totaler Hingabe und Leidenschaft macht, kommt man irgendwann an den Punkt, an dem das Hobby zu mehr als einem Hobby wird. Man macht es gerne. Man macht es häufig. Man macht es gut. Man wird ständig darauf angesprochen. Man macht es konsequenter Weise zu seinem Beruf. So war das bei mir auch.  

 

Gibt es Fähigkeiten die man als Yoga Lehrer haben muss, die man nicht lernen kann?

Auf jeden Fall. Yoga ist nicht nur das Anweden von Schema A auf Kunde B. Will man richtig gut sein, muss man sich in den Kunden hinein fühlen können. Das ist eine Fähigkeit, die, glaube ich, sehr selten ist. Wer ist der Kunde? In welchem Lebensabschnitt ist er gerade? Wie war sein Tag? Wie fühlt er sich jetzt im Augenblick? Wo möchte er hin? All das zu erkennen, zu erfragen und zu fühlen ist Voraussetzung um mit den richtigen Mitteln den Kunden auf seinem Weg voran zu bringen.

 

Nun gibt es viele verschiedene Yoga Stile und Richtungen. Welcher Stil gefällt dir am besten?

Diese Schubladen gefallen mir nicht. Yoga muss zu dem Kunden passen. Das können Elemente aus dem Hatha Yoga sein und einige ergänzende Stile aus dem Anusara Yoga. Einen Kunden in eine dieser Schubladen mit Gewalt zu quetschen würde bedeuten, genau dieses Einfühlungsvermögen aufzugeben, von dem ich vorhin gesprochen habe. Es nützt meinen Kunden nicht, wenn er zwar generell ein besseres Körpergefühl erreichen möchte, heute aber einen anstrengenden Tag in der Arbeit hatte und ich mache 90 Minuten Power Yoga mit ihm. An solchen Tagen baue ich zum Beispiel einige Elemente aus dem Yin Yoga, also eher ruhige oder fließende Bewegungen, ein.

 

Wie hat dich Yoga verändert?

Yoga gleicht aus. Yoga sorgt für Harmonie. Egal wie kraftlos, matt, erschöpft und “im Kopf zu” ich in eine Yoga Stunde rein gehe, ich gehe wirklich immer positiv und gestärkt aus der Stunde raus. Das geht auch umgekehrt. Bin ich voller Energie und Power vor der Stunde, komme ich ausgeglichen und entspannt aus der Stunde heraus. Was meine Yoga Stunden als Personal Trainer angeht, so ist es ein sehr befriedigendes Gefühl, wenn meine Kunden in den Stunden wachsen. Sowohl mental als auch körperlich. Einem Menschen zu bewegen ist ein wundervolles Gefühl, das mich selbst glücklich macht. 

 

Gibt es eine Erfolgsgeschichte aus deiner praktischen Arbeit, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Da fällt mir spontan mein aller erster Yogaschüler ein. Ein 36jähriger Betriebswirt aus Kassel. Sehr kopflastig. Sehr zielstrebig. Sehr engagiert. Er hielt Yoga für Quatsch. Zu esoterisch. Nur für Frauen. Langweilig. Er ging lieber ins Fitnessstuido. Allerdings hat er das selten gemacht, weil er sich dafür nicht richtig motivieren konnte.
Ich habe ihm von meiner Arbeit erzählt und mit ihm gewettet, dass Yoga ihn und sein Leben positiv beeinflussen wird. Er ist darauf eingegangen und hat eine Stunde Yoga bei mir gemacht. Rausgegangen ist er aus Stunde, entspannt, viel ruhiger und nicht so mechanisch sondern viel menschlicher. Er kam auch zur nächsten Stunde. Das ging so weit, dass sein Umfeld ihn auf die Veränderungen angesprochen hat – die finale Bestätigung für ihn. Ich freue mich heute noch darüber, wenn ich dran zurück denke.

 

Zum Schluß, welchen Ratschlag gibst du Interessierten, die auf der Suche nach ihrer ersten Yogastunde sind?

In der ersten Stunde ist die Qualität des Lehrers das A und O und ich meine hier nicht ausschließlich die Ausbildung des Lehrers. Die Chemie muss stimmen. Ein sicheres Indiz ist das erste Telefonat mit dem Lehrer. Wenn der potentielle neue Yogalehrer beim ersten Telefonat mir versucht ein Produkt zu verkaufen, statt mir mit seinen Möglichkeiten zu helfen, dann ist Vorsicht geboten. Ist die erste Stunde negativ, wird man sich vom Yoga eine Weile abwenden. Ist sie positiv, hat man eine Chance Yoga für sich zu entdecken. 

Was andere über mich sagen

Meinungen

Erfahrungen sind Maßgeschneidert und passen nicht jedem, führen aber so oder so zum persönlichen Ziel und Erfolg.